Samstag, 5. September 2015

First days in Kathmandu

When I booked my trip to Nepal in July this year I wasn't sure what to expect, if tourists are even welcome only five months after the devastating earthquake that hit the country end of April. The arrival at the airport went smooth but the airplane of the United Nations and the lack of tourists were the first sign that something might be different this time. The advantage was that there was no queue for the visa, as there were only 8 other tourists on the plane with me!

In the tourist quarter of the city it is business as usual, all the shops and hotels were open just the tourists are missing. Everyone I talked to deplores that many tourists cancelled their trip after the earthquake, because many western media portrayed the country as being completely destroyed whereas all the touris infrastructure is still in place and undamaged. What this country desperately needs now is the money the tourism industry brings in, especially because the government has still to spend most of the 4,1 billion dollars of foreign aid.

A visit to Kathmandus Durbar Square on my second day showed the destruction the earthquake has caused to the UNESCO World Heritage site and many of the surrounding houses. Some temples have been completely destroyed with ony the stone foundations remaining and some show big cracks in the wood carvings. Nevertheless it is worth a visit because the main temple still stands impressively.

I noticed that many people here divide time into before and after the earthquake and especially the people from the affected parts of Kathmandu are still struggling to go back to their normal lifes. A women with a baby approached me and told me that her husband died during the earthquake and that she is now struggling to feed her three children because she has no income. I helped her buy milk powder for three months for her daughter but in the long run I hope the government manages to reach more people with the billions of foreign aid they received.

The saturday after I arrived I finally met the group for the 18 day Annapurna Circuit Trek I booked. We were only 7 people at the beginning and for our guide it was the first tour after the earthquake. A detailed blogpost for the trekking will follow shortly.

Donnerstag, 17. Januar 2013

Die Londoner und das Wetter


Obwohl ich jetzt schon fast eineinhalb Jahre hier in London wohne, stellt sich mir immer noch die Frage....wie empfinden Londoner Temperaturen?! Heute auf meinem Spaziergang habe ich ein Schild entdeckt welches vor dem heissen Wetter warnt...zum Vergleich habe ich oben die aktuellen Tagestemperaturen eingefügt. Wo ist der Fehler?!


PS: Ich werd mich nie mehr wundern wenn Mädels hier halb nackt herumlaufen...wenn 0 grad ja 'heiss' ist! ;)


Und heute nimmts tatsächlich kein Ende, das steht in der Abendzeitung:


Da kann ich morgen das Haus ja tatsächlich nicht verlassen da ich nicht genug Kraft habe um bei 5 Zentimeter Schnee die Haustüre aufzustemmen! Herrje, am besten gehe ich noch Vorräte kaufen die für einen Monat reichen! :D

Donnerstag, 29. November 2012

Arabisch auf Englisch

Letzte Woche hab ich einen Arabisch Sprachkurs angefangen in einer ziemlich schrägen Sprachschule für die ich nie im Leben viel Geld ausgeben würde. Im dubiosen Viertel Whitechapel gelegen, umgeben von Indischen Kleiderläden, Kebab-'Restaurants' und mit vielen vermummten Bewohner jeglichen Geschlechts liegt der Language Corner.
Dank einem günstigen Angebot konnte ich für 50 Pfund, 10 Stunden Sprachunterricht bekommen und habe mich wieder einmal für Arabisch entschieden mit der Absicht diesmal auch tatsächlich Arabisch zu lernen.

Unsere Lehrerin ist eine junge Algerierin die kaum viel Erfahrung im Unterrichten haben kann und auch wohl nicht im besuchen von Sprachkursen. Gerne verwechselt sie beim Aufschreiben aller Pronomen und Possesivpronomen die übliche Reihenfolge, was natürlich alle Teilnehmer die noch nie Arabisch gehabt hatten komplett verwirrt.

Zusätzlich zu den sonstigen Schwierigkeiten im Unterrichten kommt dann auch noch, dass sie MICH als Schüler hat. Leider ist es ziemlich witzig Fragen zu stellen die sie mir nicht beantworten will. So bringt sie uns doch die Pronomen bei, bevor sie uns erklärt wie genau das Arabische vokalisiert wird. Dann erklärt sie uns wie Possessivpronomen and Substantive gehängt werden, doch meine Frage welcher Vokal denn zwischen Substantiv und Wort kommt kann sie nur damit beantworten, dass das bei jedem Wort wechselt. Ja soviel habe ich auch schon bemerkt, nur würde es helfen zu wissen was die Regeln sind. Des weiteren bringt sie uns Floskeln bei die nützlich sind um sich verständlich zu machen doch sie schreibt sie nur in Englisch und in Umschrift auf, meine Frage ob sie es denn auch noch auf Arabisch schreiben könnte, da wir ja schliesslich lernen sollen wie wir schreiben und lesen müssen, meinte sie, das gehe jetzt leider aus Zeitgründen nicht. Ach so...dann muss ich mir das also wohl selber zusammensuchen.

Doch während ich eher Probleme mit der Unterrichtsart und der Reihenfolge der Grammatik habe, haben meine Englischen Klassenkameraden doch viel mehr Mühe die Arabische Sprache zu verstehen, da sie nie komplexe Grammatik gelernt haben für ihre Muttersprache und viele auch sonst nicht bewandert zu sein scheinen in Fremdsprachen. Da kommt dann schon mal die Frage ob sich das Possessivpronomen auf das Substantiv bezieht oder auf die Person (äh ja.....).

Fazit: Es ist ganz unterhaltsam Fragen zu stellen um der Lehrerin zu vermitteln, dass sie die Grammatik vielleicht in der falschen Reihenfolge lehrt aber um tatsächlich Arabisch zu lernen ist das wohl wieder nicht das Richtige. Bleibt mir wohl nur tatsächlich der Weg in ein Arabisch sprachiges Land anzutreten in naher Zukunft!

Donnerstag, 8. November 2012

Essensverschwendung und VIPs

Also in Anlehnung an einen Beitrag zu finden bei aramatique gibt es ein paar meiner Erlebnisse beim Catering in London. Man könnte denken man blickt viel öfter hinter die Kulissen all dieser tollen Events in einer Grossstadt wie London wenn man beim Catering arbeitet. Doch leider sind die VIP Sichtungen gering und die Unorganisation gross.

Ich muss vielleicht vorne anfangen und etwas über diese Catering Firma erzählen. Ein unorganisierter Haufen mit der Mehrheit der Arbeiter die aus Brasilien kommen. Dementsprechend ist die gesprochene Sprache im Team mehrheitlich Portugiesisch, womit wir natürlich nicht sonderlich viel anfangen können. Dazu kommt, dass die Organisation himmelschreiend schlecht ist. Während man beim anfänglichen Meeting vor dem Event eingetrichtert bekommt dass man seinen Platz nicht verlassen darf ohne dass einem nicht gesagt wurde man soll nun etwas anderes machen, wird man gerne mal vergessen und steht für 1,5 Stunden mit einem Tablett voller Prosecco Gläser am Eingang anstatt 1 Stunde. (Ja dementsprechend tut einem dann alles weh am nächsten Tag ;-)) Bezahlt wird man auch nicht so wie man sollte, da 'IT PROBLEME' vorherrschen. Ja genau, die E-Mails kommen einfach nicht an mit den Angaben wie viel wohin bezahlt werden soll. Im heutigen Zeitalter von Empfangsbestätigungen und so, ein wenig suspekt! Hätte ja eine Fehlermeldung zurückkommen sollen wenns nicht zugestellt wurde. Vor allem wenn dann das Vierte E-Mail ankommt aber nicht die 3 davor?

Dafür durfte ich gestern ein Glas Prosecco einem Bronze und Silbermedaillist der Olympischen Spiele reichen. Die Medaillen sehen in echt wirklich ganz schön aus ;-) anscheinend gab es an diesem Abend noch eine wichtige Londoner VIPs zu sehen. Dummerweise habe ich absolut keine Ahnung wer wie aussieht, ich würde wahrscheinlich knapp noch James Bond erkennen wenn er an mir vorbeimarschieren würde oder die Königin!

Den Leuten haben wir so viele Canapées serviert, dass das anschliessende Essen welches in kleinen Schüsselchen serviert wurde überhaupt nicht gegessen wurde. Hätte man ja vorher bedenken können. Nachdem wir uns alle die Bäuche vollgeschlagen haben, hiess es wir sollen in Alufolie einpacken was wir mit nach Hause nehmen können der Rest fliegt weg. Aber auch nachdem 15 Leute für sich selbst und die Familie eingepackt ahben blieben noch mindestens 5 grosse Schalen voller Nudeln, Reis, Shrimps, Lachs und Salat übrig, die dann zu unserem Entsetzen in Müllsäcken entsorgt wurden!

Also haben wir uns gedacht, dass das eine Frechheit ist, wenn über 500 Obdachlose in London auf der Strasse leben und bestimmt Hunger haben. Wir haben uns also die Freiheit erlaubt den Chef darauf aufmerksam zu machen und gefragt wenn wir ihm eine Organisation nennen die das übrige Essen abholen kommt, ob das für ihn in Ordnung wäre. Er war ziemlich begeistert und meinte er hätte einfach keine Zeit da jemanden zu finden der das Essen holen kommt. (Mal schauen ob die das auch holen kommen würden hier, ich halte euch auf dem Laufenden ;-))

Somit ja, Essensverschwendung ist ein Problem bei uns in Europa!

Mittwoch, 3. Oktober 2012

Zurück in London (mit ein bisschen Schweiz im Gepäck)

Nach einem aufregenden Monat in Albanien bin ich nun wieder zurück in London. Aber eigentlich wäre ich lieber noch ein wenig länger in der Schweiz geblieben als nur die sechs Stunden Aufenthalt am Flughafen. Das dümmste dabei war, dass es nichts anderes zu tun gab als durch die Läden zu streifen. Zum Glück war mein Handgepäck schon überladen, sonst hätte ich bestimmt noch ein bisschen geshoppt.

Leider hat mich das nicht davon abgehalten hier im H&M den Blazer zu kaufen der mir in Zürich schon so gut gefallen hat, doof dass es H&M überall gibt ;)

Und wie man sieht, kann ich die Schweiz auch in London nicht vergessen:





(Das Rivella ist natürlich aus Zürich importiert ;))

Nun gehts also in London wieder an die Arbeit, Bewerbungen schreiben, PhD Thema suchen und natürlich endlich alle Museen und Attraktionen besuchen die mir noch fehlen ! :)